Montag, 2. Februar 2009

Bad Bank

Also, wenn es nicht so traurig wäre: wir haben doch weltweit Zehntausende von Bad Banks. Warum noch zusätzliche aufbauen ? Reichen denn die Bad Banks nicht, die wir schon haben?
Wenn sich die Pleite mit privatwirtschaftlichen Mittel nicht mehr bekämpfen lässt, wird der Schaden allen aufgelastet. Und was hat der Steuerzahler davon ? Wenn der Staat sich alle Schulden aufhalst, weil die Banken in schlechtem Zustand sind, erscheint mir dass so, als ob der Staat sich zu einem Pestkranken mit ins Bett legt, um ihn zu heilen. Das Ergebnis sind Staaten in schlechtem Zustand. Island ist erst der Anfang. Die Welt kommt nicht um die Erkenntnis herum, dass die USA und andere über ihre Verhältnisse gelebt haben und ökonomisch und gesellschaftlich verfault sind.
Der Krieg im Irak wurde auf Pump geführt und hat nicht zu den erforderlichen Einnahmen geführt, um die Kriegskosten zu decken. Ich erinnere gerne an die "Kriegsanleihen" im Deutschland des 1. wie 2. Weltkriegs. Die hat auch nie- mand zurückgezahlt. Wenn der Staat die Liquidität für volkswirtschaftlichen Blödsinn verpulvert, sind das Ergebnis ungedeckte Schecks. Obama kann nicht dafür, aber ihm wird die Rechnung präsentiert. Lernt vielleicht mal jemand, dass Kriegsführung im Regelfall auch ökonomischer Selbstmord ist ?! Hätte es nicht ausgereicht, einfach mal mit kleinen Kosten 2 Hochhäuser im Irak wegzusprengen, statt Gott und die Welt zu ruinieren ? Wäre zwar moralisch nicht weniger verwerflich, aber quantitativ eher akzeptabel. Warum nur hat irgendjemand zugelassen, dass ein Bubi wie Bush, der über das intellektuelle und moralische Niveau von Schulhofprügeleien nicht hinausgekommen ist, den roten Knopf drücken darf ?

Samstag, 15. November 2008

Lutz Heilmann war nicht bei der Stasi - glaubt er jedenfalls

Die zweitpeinlichste Persönlichkeit gleich nach George W. Bush scheint dieses Jahr aus der Linkspartei zu stammen und wendet sich durch zeitweiliges Gesamtverbot von Wikipedia Deutschland gegen nachfolgenden Artikel:

Lutz Eberhard Heilmann (* 7. September 1966 in Zittau) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Heilmann ist der erste ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR, der in den Bundestag eingezogen ist.[1]

Inhaltsverzeichnis

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Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1985 an der EOS Zittau leistete Heilmann einen freiwillig von 18 Monate auf drei Jahre verlängerten Wehrdienst beim Ministerium für Staatssicherheit ab. Anschließend wurde Heilmann hauptamtlicher Mitarbeiter der dortigen Hauptabteilung Personenschutz. Heilmann wurde nach eigenen Angaben nur im Objektschutz staatlicher Einrichtungen eingesetzt. Im Oktober 1989 soll Heilmann nach eigenen Angaben ein Entlassungsgesuch eingereicht haben. Tatsächlich schied er erst im Januar 1990 aus dem Ministerium für Staatssicherheit aus, als dieses aufgelöst wurde.

1991 begann Heilmann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Zittau. Ab 1992 absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaft an der FU Berlin und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, welches er 2005 nach dem ersten juristischen Staatsexamen unterbrach, weil er in den Bundestag einzog. 2005 war er Rechtsreferendar in Lübeck.

Seit etwa 2006 lebt Heilmann bekennend schwul. Er gründete 2007 die Landesarbeitsgemeinschaft queer, eine Gruppe für Schwule, Lesben und transidentische Personen innerhalb der Linken in Schleswig-Holstein und engagierte sich auf Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in verschiedenen Städten.

Politisches Wirken

Heilmann wurde 1986 Mitglied der SED. Nachdem er 1992 deren Nachfolgepartei PDS verlassen hatte, wurde er 2000 erneut PDS-Mitglied.[2] Von 2000 bis 2002 gehörte er dem Vorstand des PDS-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg an.[3] 2004 baute Heilmann in Mecklenburg-Vorpommern eine ['solid]-Gruppe auf.

Seit 2005 ist Lutz Heilmann Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist als einziger Kandidat der Linken über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag eingezogen.

Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit

Im Oktober 2005 enthüllte Der Spiegel die von Heilmann bislang verschwiegene Stasi-Vergangenheit. Heilmann gibt bis heute öffentlich an, von 1985 bis 1990 einen „verlängerte[n] Wehrdienst (Personenschutz MfS)“ geleistet zu haben.[2] Heilmann war nach Ableisten der allgemeinen Wehrpflicht von 18 Monaten für die Zeit bis 1990 als Berufssoldat beim MfS beschäftigt und verließ dieses erst, als es aufgelöst wurde.[4]

Vor der Wahl hatte Heilmann den Mitgliedern des Landesverbandes seine Tätigkeit beim MfS verschwiegen. Dies stellte einen Verstoß gegen innerparteiliche Richtlinien dar. Auf dem Landesparteitag am 4. Dezember 2005 stimmten die Mitglieder des Landesverbandes Schleswig-Holstein über einen Misstrauensantrag gegen Heilmann ab. Das Ergebnis war 47 Stimmen für Heilmann zu 42 gegen ihn.[4] Heilmann ist seitdem innerhalb der Linken in Schleswig-Holstein umstritten.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Linkspartei-Mann arbeitete für die Stasi. In: Spiegel Online. 8. Oktober 2005. Abgerufen am 15. November 2008.
  2. a b Lutz Heilmann, DIE LINKE.. In: Deutscher Bundestag. Abgerufen am 15. November 2008.
  3. Lutz Heilmann. In: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. Abgerufen am 15. November 2008. (Profil von Lutz Heilmann)
  4. a b Björn Hengst und Gunther Latsch: Ein Stasi-Mann spaltet die Linkspartei. In: Spiegel Online. 4. Dezember 2005. Abgerufen am 15. November 2008.
  5. Tiefer Riss geht durch den Landesverband. In: www.LN-online.de. 20. September 2008. Abgerufen am 15. November 2008.

    Was genau daran falsch sein soll, wurde öffentlich nicht bekannt gegeben.Aber kann es sein, dass eines der wichtigsten deutschsprachigen Informationsmedien für Millionen von Nutzern gesperrt wird, nicht nur der einzelne Artikel? Was sich das Gericht dabei gedacht hat, eine einstweilige Anordnung dieses Umfangs zu erlassen, bleibt mir rätselhaft. Nehmt den Richtern Juris, die NJW und die Homepages aller Obergerichte weg, damit die wissen, was sie durch eine uferlose einstweilige Anordnung anrichten. Nachsitzen meine Herren.

    Dass wegen eines einzigen Lügners Millionen Nachteile erlitten haben, ist doch schon eine Weile her, oder ? Wollen wir jetzt zurück in vordemokratische Zeiten ?

Freitag, 25. April 2008

Betreuerwechsel

Können Sie sich vorstellen, wie anstrengend es sein kann, Berufsbetreuer zu sein? Ein Freund von mir hat das jetzt durch. Er hat sich von einer "gelernten" Bekloppten einwickeln lassen, die ihren alten Betreuer loswerden wollte. Sie war früher Lehrerin. Ach so. Dass Ergebnis: sie legt seinen Geschäftsbetrieb lahm, bis die Mitarbeiter mit Kündigung drohen. Bei ihm fiel der Groschen, als ein Sozialarbeiter ihm sagte, sie sei "nicht gruppenfähig" und die anderen Betreuten akzeptierten sie nicht. Da wußte er : sie ist zu bekloppt für die Bekloppten und er hat sich ein Riesenwindei ins Nest gelegt. Also immer schön dran denken : werden Sie bloß nicht Betreuer, sonst ist´s vorbei mit Ihrer Lebensqualität.

Sonntag, 9. März 2008

Cheney Rumsfeld Bush

Dies sind die korrupten Säcke, die es weit gebracht haben und von denen die Welt abhängig ist, weil der amerikanische Freund nichts besseres zu tun hatte, als sie an die Staatsspitze zu bringen. Es gibt ja zum Glück auch Amerikaner, die dass so empfinden, und deshalb nach den Dreien drei neu entdeckte Mistkäfer benannt haben. Das dürfte im Übrigen selbst Ernst Jünger gefallen haben.

Zum Steuerskandal in den USA berichtet die TAZ aktuell hier. Kann es sein, dass ein US Vizepräsident die Strukturen geschaffen hat, um dem amerikanischen Volk 100 Milliarden Dollar Steuern jährlich zu entziehen ?

Und dann beschweren sich noch irgendwelche Leute über den Kauf von Tankflugzeugen, wenn mehr als 50 % der Wertschöpfung wirklich in den Staaten generiert werden. Die Amis sind schon ein merkwürdig Volk.

Selbstbetrug eines Ministers - das Jörg-Schönbohm-Syndrom

Der Tagesspiegel vom 09.März 2008 gibt Jörg Schönbohn die Möglichkeit, endlich mal wieder sein Mütchen an den 68´ern zu kühlen. Artikel finden Sie hier.

Nur wird der Selbstbetrug einer Generation etwas merkwürdig verkauft. Zunächst möchte man ja mal nachrechnen, ob Schönbohm nicht irgendwie selbst um 1968 jung war. Scheint aber nicht so zu sein. Er war immer schon 10 Jahre älter als "die" 68er.

Eigenartig ist und bleibt, dass er, der als Erwachsener dabei war und die Zeit kennt, den kata strophalen Zeitgeist in Deutschland ausblendete; die Vorherrschaft der erzwungenen Demokraten, die zu ganz anderem willens und in der Lage gewesen wären ohne deutsche Teilung und die amerikanische Besatzung.

Ein Land, in dem der Kommentator der Reichsrassengesetze, Herr Globke, dem langjährigen Kanzler, Konrad Adenauer langjährig zugearbeitet hat. Ein Land , in dem es Notwehr ist, wenn Polizisten in aufgehetzter Stimmung Studenten abknallen. Ein Land in dem die Witwe von Freisler volle Bezüge nach einem Volksgerichtshofsvorsitzendengehalt (vergleichbar einem Bundesrichter) erhält, während Millionen Zwangsarbeiter und KZ-Insassen entweder ganz ohne Entschädigung bleiben, oder mit Almosen abgespeist werden.

Da glaubt nun also Herr Schönbohm, dass es keinen Grund gab, sich zu beschweren. Ich bin nun zwar ein nachgeborener (Jahrgang 64) , aber Grund , sich zu beschweren gab es damals reich- lich. Und wer das wie Schönbohm nicht wahrhaben will, über den beschwere ich mich auch heute noch.

Anything goes ist und bleibt das Motto der Rechten. Zwischen 33 und 45 ging alles, was nicht ging, und an den Folgen leidet gerade Deutschland noch heute. Das muss auch einem Patrioten klar sein. Ich fürchte, Schönbohm ist keiner. Nein wirklich, ohne Hitler wäre Deutschland schöner, größer und liebenswerter. Und ohne Schönbohm auch ? Einen Versuch wäre es wert.

Feste Werte -die Schönbohm bei den 68´ern vermisst - hatte auch der "Führer". Die waren so fest, dass ganz Europa dran zerschellen konnte. Aber Altersstarrsinn ist keine Alternative zur Politik.

Die 68´er haben nicht keine Werte, sondern andere Werte. Diese Werte mag man nun teilen oder nicht. Man mag auch sagen, dass Freiheit verlorengeht, wenn sie zu Anarchie zerfranst, statt Strukturen der Orientierung und Gewährleistung für alle zu bieten. Nur bin ich dankbar, dass die 68´er dem Staat, der Polizei, den Behörden und der Justiz das obrigkeitliche Barbarentum ausgetrieben haben, dass diese aus dem 3.Reich mit in die erzwungene Demokratie eingeschleppt haben. Herr Schönbohm, denken Sie mal drüber nach.

Samstag, 23. Februar 2008

Steuern im Paradies

Umzüge lohnen sich . Die FAZ hat da mit dem Maschinenbau-Unternehmer Diether Klingelnberg einen Umzugsprofi getroffen. Näheres hier

Bedenkenswert ist schon der Teil : wir konnten mehr Arbeitsplätze schaffen, weil wir die Substanzsteuern (Erbschaftssteuer) gespart haben. Das lobenswerte an diesem Unternehmer ist eben, dass er den Standort Deutschland beibehalten und ausgebaut hat.

Sonntag, 17. Februar 2008

Charlotte Roche - Frau sieht nur mit dem Hintern gut

Vorsicht vor letzten Tabus.Ich rate ab.Frau Roche ist für Pornos.Ich auch,aber live ist mir lieber.

Nun hat Charlotte Roche ein Buch geschrieben. Besprechung finden Sie hier und mehr sollten Sie keinesfalls lesen.

Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Antoine de Saint-Exupéry
(Der kleine Prinz)

Nein, mit dem Hintern sieht man nicht gut. Der Hinter ist zum ... da, zum ... und zum... Zum Hinsetzen ist er auch da. Wer mit dem Hinter sieht, ist blind. Und wer mit dem A. loch sieht, sieht schwarz oder braun.

Der Weg durch dieses Loch führt nicht zum Herzen, nicht zum Hirn, und nicht in den Himmel, sondern garantiert nur in die Scheiße.

Und diese Scheiße riecht auch dann nicht nach Honig, wenn Sie von Charlotte Roche stammt.