Dies sind die korrupten Säcke, die es weit gebracht haben und von denen die Welt abhängig ist, weil der amerikanische Freund nichts besseres zu tun hatte, als sie an die Staatsspitze zu bringen. Es gibt ja zum Glück auch Amerikaner, die dass so empfinden, und deshalb nach den Dreien drei neu entdeckte Mistkäfer benannt haben. Das dürfte im Übrigen selbst Ernst Jünger gefallen haben.
Zum Steuerskandal in den USA berichtet die TAZ aktuell hier. Kann es sein, dass ein US Vizepräsident die Strukturen geschaffen hat, um dem amerikanischen Volk 100 Milliarden Dollar Steuern jährlich zu entziehen ?
Und dann beschweren sich noch irgendwelche Leute über den Kauf von Tankflugzeugen, wenn mehr als 50 % der Wertschöpfung wirklich in den Staaten generiert werden. Die Amis sind schon ein merkwürdig Volk.
Sonntag, 9. März 2008
Selbstbetrug eines Ministers - das Jörg-Schönbohm-Syndrom
Der Tagesspiegel vom 09.März 2008 gibt Jörg Schönbohn die Möglichkeit, endlich mal wieder sein Mütchen an den 68´ern zu kühlen. Artikel finden Sie hier.
Nur wird der Selbstbetrug einer Generation etwas merkwürdig verkauft. Zunächst möchte man ja mal nachrechnen, ob Schönbohm nicht irgendwie selbst um 1968 jung war. Scheint aber nicht so zu sein. Er war immer schon 10 Jahre älter als "die" 68er.
Eigenartig ist und bleibt, dass er, der als Erwachsener dabei war und die Zeit kennt, den kata strophalen Zeitgeist in Deutschland ausblendete; die Vorherrschaft der erzwungenen Demokraten, die zu ganz anderem willens und in der Lage gewesen wären ohne deutsche Teilung und die amerikanische Besatzung.
Ein Land, in dem der Kommentator der Reichsrassengesetze, Herr Globke, dem langjährigen Kanzler, Konrad Adenauer langjährig zugearbeitet hat. Ein Land , in dem es Notwehr ist, wenn Polizisten in aufgehetzter Stimmung Studenten abknallen. Ein Land in dem die Witwe von Freisler volle Bezüge nach einem Volksgerichtshofsvorsitzendengehalt (vergleichbar einem Bundesrichter) erhält, während Millionen Zwangsarbeiter und KZ-Insassen entweder ganz ohne Entschädigung bleiben, oder mit Almosen abgespeist werden.
Da glaubt nun also Herr Schönbohm, dass es keinen Grund gab, sich zu beschweren. Ich bin nun zwar ein nachgeborener (Jahrgang 64) , aber Grund , sich zu beschweren gab es damals reich- lich. Und wer das wie Schönbohm nicht wahrhaben will, über den beschwere ich mich auch heute noch.
Anything goes ist und bleibt das Motto der Rechten. Zwischen 33 und 45 ging alles, was nicht ging, und an den Folgen leidet gerade Deutschland noch heute. Das muss auch einem Patrioten klar sein. Ich fürchte, Schönbohm ist keiner. Nein wirklich, ohne Hitler wäre Deutschland schöner, größer und liebenswerter. Und ohne Schönbohm auch ? Einen Versuch wäre es wert.
Feste Werte -die Schönbohm bei den 68´ern vermisst - hatte auch der "Führer". Die waren so fest, dass ganz Europa dran zerschellen konnte. Aber Altersstarrsinn ist keine Alternative zur Politik.
Die 68´er haben nicht keine Werte, sondern andere Werte. Diese Werte mag man nun teilen oder nicht. Man mag auch sagen, dass Freiheit verlorengeht, wenn sie zu Anarchie zerfranst, statt Strukturen der Orientierung und Gewährleistung für alle zu bieten. Nur bin ich dankbar, dass die 68´er dem Staat, der Polizei, den Behörden und der Justiz das obrigkeitliche Barbarentum ausgetrieben haben, dass diese aus dem 3.Reich mit in die erzwungene Demokratie eingeschleppt haben. Herr Schönbohm, denken Sie mal drüber nach.
Nur wird der Selbstbetrug einer Generation etwas merkwürdig verkauft. Zunächst möchte man ja mal nachrechnen, ob Schönbohm nicht irgendwie selbst um 1968 jung war. Scheint aber nicht so zu sein. Er war immer schon 10 Jahre älter als "die" 68er.
Eigenartig ist und bleibt, dass er, der als Erwachsener dabei war und die Zeit kennt, den kata strophalen Zeitgeist in Deutschland ausblendete; die Vorherrschaft der erzwungenen Demokraten, die zu ganz anderem willens und in der Lage gewesen wären ohne deutsche Teilung und die amerikanische Besatzung.
Ein Land, in dem der Kommentator der Reichsrassengesetze, Herr Globke, dem langjährigen Kanzler, Konrad Adenauer langjährig zugearbeitet hat. Ein Land , in dem es Notwehr ist, wenn Polizisten in aufgehetzter Stimmung Studenten abknallen. Ein Land in dem die Witwe von Freisler volle Bezüge nach einem Volksgerichtshofsvorsitzendengehalt (vergleichbar einem Bundesrichter) erhält, während Millionen Zwangsarbeiter und KZ-Insassen entweder ganz ohne Entschädigung bleiben, oder mit Almosen abgespeist werden.
Da glaubt nun also Herr Schönbohm, dass es keinen Grund gab, sich zu beschweren. Ich bin nun zwar ein nachgeborener (Jahrgang 64) , aber Grund , sich zu beschweren gab es damals reich- lich. Und wer das wie Schönbohm nicht wahrhaben will, über den beschwere ich mich auch heute noch.
Anything goes ist und bleibt das Motto der Rechten. Zwischen 33 und 45 ging alles, was nicht ging, und an den Folgen leidet gerade Deutschland noch heute. Das muss auch einem Patrioten klar sein. Ich fürchte, Schönbohm ist keiner. Nein wirklich, ohne Hitler wäre Deutschland schöner, größer und liebenswerter. Und ohne Schönbohm auch ? Einen Versuch wäre es wert.
Feste Werte -die Schönbohm bei den 68´ern vermisst - hatte auch der "Führer". Die waren so fest, dass ganz Europa dran zerschellen konnte. Aber Altersstarrsinn ist keine Alternative zur Politik.
Die 68´er haben nicht keine Werte, sondern andere Werte. Diese Werte mag man nun teilen oder nicht. Man mag auch sagen, dass Freiheit verlorengeht, wenn sie zu Anarchie zerfranst, statt Strukturen der Orientierung und Gewährleistung für alle zu bieten. Nur bin ich dankbar, dass die 68´er dem Staat, der Polizei, den Behörden und der Justiz das obrigkeitliche Barbarentum ausgetrieben haben, dass diese aus dem 3.Reich mit in die erzwungene Demokratie eingeschleppt haben. Herr Schönbohm, denken Sie mal drüber nach.
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