Klingt ein bißchen grob, hilft aber weiter.
Der Affe, behaupte ich, ist zu sehr Tier, um individuelle Freiheit zu genießen. Trieb und Instinkt reichen ihm aus. Er hat keine Distanz zu sich und seinem Verhalten.
Freiheit setzt voraus
a) Bewußtsein
b) Lernfähigkeit
c) Die Fähigkeit, sein Verhalten an längerfristigen positiven Zielen und Werten auszurichten.
An b) und c) gebricht es Straftätern oft ganz gewaltig.Gefängnis mit Bewährung ist nicht genug. 10 Tage nach dem Urteil gehen wir mal wieder Kupfer klauen in der Lagerhalle.
Der Vorwurf des Schuldstrafrechts an den Straftäter lautet also im Kern nicht,Du hast Deine Freiheit mißbraucht, sondern Du hast Deine Freiheit nicht gebraucht. So gefasst hat das Schuldstrafrecht trotz der Diskussion, die seit etwa 3 Jahren geführt wird, weiterhin seine Berechtigung.
Freiheit ist die Fähigkeit, der eigenen Determiniertheit im eigenen Interesse und im Interesse aller anderen Individuen Grenzen zu setzen. Früher war es der Respekt vor Gott. Heute ist es der Respekt vor den Mitmenschen.
Dienstag, 1. Januar 2008
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